Das Jugendrotkreuz im Rhein-Sieg-Kreis versteht sich nicht nur als eigenständiger Jugendverband, sondern auch als Partner der Grund- und weiterführenden Schulen. Unsere Bildungsangebote umfassen die Themenfelder Erste Hilfe, Schulsanitätsdienst, Streitschlichtung und Soziales Engagement. Wir bauen unsere Kooperationen mit den Schulen im Kreisgebiet ständig aus, nicht zuletzt angesichts der zunehmenden Bedeutung von Ganztagsschulen.

Die Schularbeit im Jugendrotkreuz hat eine sehr lange Tradition. 1925 wurde die Organisation auf der Basis des bereits bestehenden Engagements in den Schulen gegründet. Das JRK stützte sich damals ausschließlich auf die Bildungseinrichtungen und ihre Lehrerinnen und Lehrer, die dadurch zu den Trägern der Idee wurden. Die damalige Jugendarbeit basierte vor allem auf Gesundheitserziehung, Völkerverständigung und sozialem Engagement – Ideale der JRK-Arbeit, denen wir uns auch heute noch sehr verpflichtet fühlen.

Organisatorische Aspekte der Jugendarbeit

Die schulische JRK Arbeit braucht sowohl auf Seiten der Schule als auch beim Roten Kreuz kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Hauptamtliche Kräfte und die JRK Schulkoordinatorin bzw. der JRK Schulkoordinator nehmen diese Aufgabe auf Seiten des Roten Kreuzes wahr – bei den Schulen gibt es Koordinationslehrerinnen und –lehrer, die etwa für die Streitschlichtergruppen oder Schulsanitätsdienste Verantwortung übernehmen.

Sie kümmern sich auch um die Rahmenbedingungen – wie etwa die Organisation der Projekte und die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler. Das Jugendrotkreuz stellt den Schulen sowohl kompetente Beratung und Unterrichtsmaterialien als auch den Zugang zu Fortbildungen für die Lehrkräfte und die Schülerschaft bereit.

Viele Kinder und Jugendliche werden über die JRK Angebote an der Schule auch auf den Jugendverband aufmerksam und engagieren sich in unseren Kinder- und Jugendgruppen, werden Jugendleiterinnen und Jugendleiter oder lernen die Notfalldarstellung kennen.